Der Name der Rose

08.12.13 Der Name der Rose
D/I/F/1986  Regie: Jean-Jacques Annaud
Mordaufklärung in Zeiten der Inquisition

Einführung: Jacques Tilly

1. Einführung
Mein Name ist Jacques Tilly und ich habe die reizvolle Aufgabe, eine kleine Einführung in den Film „Der Name der Rose“ zu geben. Wobei es sich ja bekanntermaßen „nur“ um die Verfilmung des gleichnamigen Romans des italienischen Schriftstellers Umberto Eco handelt. Der Roman ist 1980 in Italien erschienen und seit 1982 in Deutschland erhältlich.
Ich habe ihn mehrfach gelesen. Dieses Buch hat mich so stark beeinflusst und geprägt wie kaum ein anderes. Wenn ich heute Vorträge über meine Arbeit als Karnevalist, Bildhauer und Satiriker halte, zeige ich oft als erstes Bild den Einband dieses Buches. Das Buch und seine Grundrichtung sind in gewisser Weise programmatisch für meine Arbeit. Denn es geht darin – neben vielen anderen Themenfeldern, das Buch ist ja sehr komplex und vielseitig - um den Humor, um das Lachen und die fundamentalistischen Gegner des Humors

2. Der Film
Der jüngst verstorbene Filmproduzent Bernd Eichinger hatte sich die Verfilmungsrechte gesichert und knüpft mit seinem Film von 1986 – der Regisseur ist Jean-Jacques Annaud – an den großen Erfolg des Buches an. Eichinger wird ja dafür gefürchtet, seine Stoffe zu popularisieren und zu amerikanisieren. Damals wurde in meinem Freundeskreis Kritik an der Verfilmung geübt: Die Story sei viel zu verkürzt und eindimensional wiedergegeben. Anstatt auf die geistig-kulturellen Hintergründe einzugehen sei das Ganze auf die vordergründige Mordgeschichte konzentriert, durch eine Art Happy End wird der Plot verfälscht usw. Zugegeben, im Gegensatz zur Handlung im Buch überlebt das Mädchen, und der fiese Großinquisitor wird am Ende von der aufgebrachten Bevölkerung ermordet, in der Buchvorlage zieht er unbehelligt ab. Ich hielt dieses Ende früher auch für recht unwahrscheinlich, musste aber später erfahren, dass es Volksaufstände gegen allzu radikale und blutrünstige Inquisitoren tatsächlich gegeben hatte. Dahingehend ist Eichinger also bei mir leicht rehabilitiert.
Prinzipiell ist ein Film ein grundsätzlich anderes Medium als ein Buch. Ein Film muss verkürzen, streichen, konzentrieren und glätten. Mir jedenfalls gefällt auch der Film, und unter dem Strich könnte man sagen: Ecos Vorlage ist so gut, dass auch ein Bernd Eichinger diese nicht großartig verhunzen konnte.
Besonders gelungen ist das Casting: „James Bond“ Sean Connery spielt äußerst glaubwürdig den Chefaufklärer, Christian Slater als tumber Novize hat später in Hollywood Karriere gemacht, ebenso wie Ron Perlman als skurriler Mönch Salvatore. Hervorragend auch F. Murray Abraham als Bernardo Gui oder der großartige Qualtinger als Bruder Kellermeister.

Ein weiterer Kritikpunkt an dem Film: Die Figuren seien völlig überzeichnet, grotesk, Karikaturen ähnlicher als mittelalterlichen Mönchen. Ich aber halte das gesamte, ziemlich ärmlich-dreckige Klosterambiente des Films (obwohl es sich immerhin um ein Benediktinerkloster handelt) inklusive der in der Tat oft fratzenhaften Mönche für recht realistisch. Die Ausstattung des Filmes folgt auch in den kleinsten Details historischen Quellen. Überhaupt handelt es sich um einen für europäische Verhältnisse aufwändigen Ausstattungsfilm, den man als solchen auch genießen sollte. Der Turm der Bibliothek wurde in  30 Meter Höhe als Filmkulisse in der italienischen Filmstadt Cinecitta erbaut – nach dem Vorbild des mysteriösen Castel del Monte von Kaiser Friedrich II. Heute entstehen vergleichbare Objekte nur noch am Computer.

Film und Buch sind beide ein Gewinn für Leser und Zuschauer und ergänzen sich wunderbar. Und wer keine Zeit hatte, das Buch zu lesen, wird auch mit dem Film gut bedient.

3. Das Kloster als Mikrokosmos
Vordergründig handelt es sich um einen Kriminalroman vor mittelalterlicher Kulisse. Autor ist der Schriftsteller und Semiotiker Umberto Eco (und später auf der Uni war dieser Name für mich nicht mehr so strahlend, da ich mich in meinen Semiotikkursen durch seine straubtrockene „Einführung in die Semiotik“ quälen musste).
Die Handlung spielt im Jahre 1327 in einer (fiktiven) Benediktinerabtei in der Bergen Liguriens, irgendwo zwischen San-Remo und La Spezia.
Ein paar wissbegierige Mönche sind dem allerletzten und verschollen geglaubten Exemplar einer Abhandlung des Aristoteles über die Komödie auf der Spur und sterben dabei der Reihe nach bei dem Versuch, dieses Buch aufzuspüren bzw. zu lesen. Diese Mordserie wird dann im Verlauf der Geschichte von einem modern denkenden Mönch aufgeklärt.

Doch das ist nur der Plot. Die Leistung des Buches besteht darin, dass es Umberto Eco gelungen ist, in diesem Kloster einen Mikrokosmos zu erschaffen, in dem die ganze Welt des 14. Jahrhunderts konzentriert ist.

Eine zentrales Thema dieses und des vorhergehendes Jahrhunderts war die Armutsfrage, genauer: wie reich darf die Kirche sein? Die katholische Kirche sah sich damals bedroht von einer großen Anzahl so genannter Ketzerbewegungen. Etwa von den Katharern (die allerdings mit Armut nichts am Hut hatten), den Arnoldisten, den Waldensern, den Humiliaten usw. Eine dieser Bewegungen, die der Franziskaner, wurde hingegen nicht verfolgt, sondern amtlich zugelassen, um etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen. Denn der schlaue Franziskus legte von Anfang an allergrößten Wert darauf, seine Organisation und Lehre vollständig im Einklang mit der katholischen Kirche zu belassen. Durch diese Anerkennung der Franziskaner wurde die Kritik am Klerus kanalisiert und in kontrollierbare Bahnen gelenkt. Eine kleine radikale Minderheit innerhalb der Franziskaner, die Spiritualen, brachten dann aber den Orden mit dem Vatikan (bzw. mit Avignon) in Konflikt. Auch von diesem Konflikt mit den Spiritualen ist im Buch die Rede.
Die Frage, wie arm oder reich die Kirche sein soll, ist dieses Jahr – Tebartz van Elst und Papst Franziskus sei Dank – wieder hochaktuell.

4. Zwei Denkarten
Das für mich wirklich Besondere an diesem Buch ist seine Hauptperson, der Franziskanermönch William von Baskerville, der mit der Aufklärung der Mordserie beauftragt ist. Seine rationale Art zu denken in einer völlig anders gearteten Umgebung macht dieses Buch so reizvoll. Umberto Eco lässt hier Seite um Seite zwei Denkarten aufeinanderprallen. Dieser Kontrast zweier entgegengesetzter Denkweisen – oder eben auch Weltanschauungen - macht die Spannung dieses Buches aus.
Auf der einen Seite steht die gesamte Umwelt von Bruder William. Alle sind noch tief im religiösen Irrationalismus gefangen, im Glaubenswahn des Mittelalters. Die Morde, um die es im Buch geht, sind natürlich das Werk dämonischer Mächte, des Teufels. Darüber braucht gar nicht diskutiert zu werden, das ist ja wohl offensichtlich.
William von Baskerville geht einen völlig anderen Weg. Er ist ein moderner Mensch, einer der ersten. Er geht wie ein moderner Kriminologie wissenschaftlich an die Sache heran, stellt Hypothesen und Theorien auf, suchte Indizien, Beweise, Belege, immer nah an der Wirklichkeit, an den nachprüfbaren Tatsachen. Er ist durch und durch Empiriker und ihm gelingt deshalb in wenigen Tagen die Aufklärung der Mordfälle.
Im Film gibt es eine aufschlussreiche Szene, die die Denkweise Williams anschaulich widerspiegelt. Die franziskanischen Mitbrüder Williams beschwören mal wieder den Teufel und William merkt kritisch an: „Der einzige Beleg, der für die Anwesenheit des Teufels spricht, ist jedermanns Begierde, ihn am Werk zu sehen.“

5. William von Ockam
Viele Personen des Romans haben wirklich gelebt und sind greifbare historische Persönlichkeiten, etwa der alte Ubertino von Casale oder Bernardo Gui, der in der Tat als Großinquisitor gefürchtet war. Und für Bruder William von Baskerville nahm Umberto Eco den Philosophen, Theologen und Spätscholastiker William von Ockham zum Vorbild, ein franziskanischer Ordensgelehrter. Ockam wurde auch „Doctor Invincibilis“  (der Unbesiegbare) genannt, wegen seiner Überlegenheit im Disputieren und aufgrund seiner gnadenlosen Anwendung der Logik. Nach ihm ist Ockams Rasiermesser genannt, Ockam’s razor, das „Sparsamkeitsprinzip,“ eine Denkform, die auch heute noch gute Dienste tut. Sie besagt: Ziehe niemals mehr Annahmen, Argumente, Wesenheiten heran, als zur Erklärung eines Sachverhalts notwendig ist. Oder kürzer formuliert: Man sollte keine komplizierte Erklärung suchen, wenn eine einfache ausreicht. Darum weigert sich William von Baskerville so beharrlich, den Teufel in seine Überlegungen mit einzubeziehen. Man kommt auch ohne die Einbeziehung des Teufels sehr weit, wenn man sich nur die Mühe macht, genauer hinzuschauen.

6. Die Scholastik
William von Ockham ist Spätscholastiker und hat der Hochscholastik den Todesstoß versetzt. Unter Scholastik wird im Allgemeinen die mittelalterliche, am Christentum orientierte Philosophie Europas verstanden (im Kern ist sie aber eine bestimmte Methode der Beweisführung). In der Scholastik sind Glaube und Vernunft in ein Abhängigkeitsverhältnis gesetzt. Die Glaubensoffenbarungen haben uns schon zur Wahrheit geführt, die Wahrheit ist also schon gefunden, sie ist schon da. Die Vernunft kann die Glaubenwahrheiten aber stützen und bestätigen, sozusagen als stabilisierende Maßnahme. Die Vernunft soll noch einmal rational beweisen, was der Glaube schon lange weiß. Die Philosophie, die Kraft des Denkens, steht im Dienst der Theologie, wird damit „zur Magd“ der Theologie.
Und der bedeutendste Hochscholastiker, Thomas von Aquin, setzte seine ganze Energie dafür ein, die sich widerstrebenden Kräfte Vernunft und Glauben in einem komplexen System miteinander zu vereinbaren, zu versöhnen. Hintergrund: durch die immer bedrohlicher sich entwickelnde Rezeption des Werkes von Aristoteles (ein eigenes, geschlossenes weltliches System) lief das christliche Weltbild Gefahr, unterminiert zu werden. Und Thomas gelang hier eine herausragende Synthese, die lange Zeit offizielle Lehrmeinung war.

7. Die Trennung zwischen Glauben und Wissen
In dieser Situation tritt William von Ockham auf, einige Jahrzehnte nach Thomas, und trennt nun radikal Glauben und Wissen voneinander. Er zerschneidet mit Hilfe der Logik und seines berüchtigten Scharfsinns das mühsam geknüpfte Band zwischen Glauben und Wissen. Damit hat er auch den Universalienstreit – auf den ich hier aus Zeitgründen nicht eingehen kann – für sich und den Nominalismus entschieden.
Ockham wurde denunziert (von dem thomistisch denkenden Kanzler der Universität Oxford), musste sich in Avignon vor einem päpstlichen Inquisitionsgericht verantworten und wurde festgesetzt. Doch er konnte fliehen und schrieb seitdem  – allerdings exkommuniziert - an der Seite des deutschen Kaisers für die weltliche Macht gegen die Machtgier des Papstes. Zum Kaiser sagte er: „Verteidige du mich mit dem Schwert, ich will Dich mit der Feder verteidigen.“

Laut Ockham gibt es zwei Wahrheiten: Die des Glaubens und die des Wissens. Theologie und Glaube stehen auf der einen Seite, Philosophie und Wissenschaft auf der anderen. Beide Richtungen entwickeln sich von nun an getrennt voneinander, im Grunde bis heute. Man hat sich eigentlich nichts mehr zu sagen.

Die Glaubenswahrheiten – etwa die Trinität oder die Menschwerdung Gottes - sind nicht nur rational nicht begründbar, sie sind auch widervernünftig und müssen als solche hingenommen werden. Das alte „credo quia absurdum“ (ich glaube, obwohl es absurd ist), das schon in den spätantiken Zeiten der Dogmenbildung gute Dienste geleistet hatte, kam wieder zur Geltung. Gott ist – so Ockham - weder durch Erfahrung noch durch die Denkwerkzeuge nachweisbar.
Auf der anderen Seite gibt es die Wahrheiten des Wissens. Die Grundlage allen Wissens ist die vom Einzelnen ausgehende Erfahrung. Von Gott können wir keine Erfahrung haben, also ist Theologie als Wissenschaft unmöglich. Die Welt der Dinge, der Einzeldinge, von den „großen metaphysischen Zusammenhängen“ nunmehr getrennt, rückte plötzlich in den Focus des Interesses. Wissenschaft und Philosophie sind von der Umklammerung durch Religion und Theologie befreit und entwickeln sich in den nächsten Jahrhunderten prächtig.

Obwohl es bei derartig fließenden Prozessen problematisch ist, einen entscheidenden Wendepunkt zu benennen, könnte man sagen: Mit William von Ockham endet das Mittelalter. Denn es macht Sinn, anhand bestimmter Begebenheiten wichtige Epochenwechsel zu markieren. Auch Rolf Bergmeier setzt in seinem Buch „Schatten über Europa“ ganz „branchenunüblich“, den Beginn des Mittelalters auf das Jahr 380 (genau sogar auf den 28. Februar 380). Der Wendepunkt ist hier das Edikt von Kaiser Theodosius, „Cunctos populos“, mit dem sich das Christentum verabsolutiert und von nun an alle anderen Religionen verbietet und verfolgt.
Und entsprechend könnte man zugespitzt formulieren: Im Kopf von William von Ockham endet das Mittelalter. Die christliche Offenbarung ist nun nicht mehr der einzige Weg zur Wahrheit.
Und Ockham setzt sich durch. In den folgenden Jahrhunderten wird die Lehre des Ockham, die so genannte „via moderna“, immer wieder verboten, auch an der Sorbonne in Paris, aber das Verbot kann nicht lange aufrecht erhalten werden. Seinen Schülern gelingt es nach und nach, wichtige Positionen einzunehmen.

Auch wenn auf die Lebensgeschichte und Lehre des William von Ockham im Buch nicht direkt eingegangen wird, ist der Roman im Grunde ein einziger Zweikampf  zwischen Religion und Vernunft, zwischen Glauben und Wissen. Den Glauben personifiziert hier vor allem der finstere Jorge von Burgos, der den alten christlichen Totalitarismus retten will. Und William von Baskerville – gleichwohl selbstverständlich ein gläubiger Franziskaner -  steht für das neue Denken, für unser heutiges Denken.

8. Der Humor und die Angst
Der Höhepunkt sowohl des Buches als auch des Films ist der finale Showdown zwischen William von Baskerville und Jorge von Burgos.
William ist Jorges Plan auf die Schliche gekommen, das letzte Exemplar einer Abhandlung des Aristoteles über die Komödie geheim zu halten.
Umberto Eco gelingt es, in diesem verbal ausgetragenen Duell zwischen den beiden Antipoden etwas sehr Wesentliches über die Macht und das Wirken von Religion aufzudecken: der grundlegende Wesenszug der Religion ist nicht die Liebe, sondern die Angst.

William fragt Jorge:  „Aber was schreckt dich so sehr an dieser Abhandlung über das Lachen? Du schaffst das Lachen doch nicht aus der Welt, indem du dieses Buch aus der Welt schaffst.“

Jorge: „Nein, gewiss nicht. Das Lachen ist die Schwäche, die Hinfälligkeit  und Verderbtheit unseres Fleisches. Es ist die Kurzweil des Bauern, die Ausschweifung des Betrunkenen...Aber so bleibt das Lachen etwas Niedriges und Gemeines, ein Schutz für das einfache Volk. ... Das Lachen befreit den Bauern von seiner Angst vor dem Teufel, denn auf dem Fest der Narren erscheint auch der Teufel als närrisch und dumm...Doch dieses Buch könnte lehren, dass die Befreiung von der Angst vor dem Teufel eine Wissenschaft ist... Dieses Buch könnte die Wissenden lehren, mit welchen Kunstgriffen, mit welchen schlagfertigen und von diesem Moment an auch geistreichen Argumenten sich der Umsturz rechtfertigen ließe. Aus diesem Buch könnten verderbte Köpfe wie deiner den äußersten Schluss ziehen, dass im Lachen die höchste Vollendung des Menschen liege.
Das Lachen vertreibt dem Bauern für ein paar Momente die Angst.
Doch das Gesetz verschafft sich Geltung mit Hilfe der Angst, deren wahrer Name Gottesfurcht ist. Und aus diesem Buch könnte leicht der luziferische Funke aufspringen, den die ganze Welt in einen neuen Brand stecken würde, und dann würde das Lachen zu einer neuen Kunst, zur Kunst der Vernichtung von Angst.“

(Im Film sagt Jorge: „Das Lachen tötet die Furcht, und ohne Furcht gibt es keinen Glauben mehr. ... Ist es dann auch erlaubt, über Gott zu lachen?“)

Das ist für mich der Clou, die zentrale Pointe des Buches. Nicht die viel propagierte Liebe ist das Zentrum des Christentums und eigentlich aller Religionen, es ist die Angst. Die Angst vor der Strafe Gottes, vor der Sünde, vor den irdischen Strafen durch Gottes Bodenpersonal. Durch Angst herrschen Päpste, Priester, Tyrannen und Diktatoren aller Art, durch Angst herrschen die Taliban und die Selbstmordattentäter.
Und darum hassen sie auch alle das Lachen, die subversive Kraft des Humors. Das Lachen nimmt den Menschen die Angst, das wichtigste Herrschaftsinstrument aller anmaßenden Menschenrechtsfeinde, damals wie heute.

Im Roman „Der Name der Rose“ ist dem Lachen, dem Humor als leistungsstarke und menschenfreundliche Waffe zur Vernichtung von Angst ein grandioses Denkmal gesetzt.