Humanistischer Salon - Säkularer Humanismus: Ersatzreligion für Ungläubige oder Weltanschauung für Aufgeklärte?

Dienstag, 06.09.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(06.09.2016)

Der Begriff "Humanismus" beruht auf langen Traditionen, er ist heute unscharf und mehrdeutig. Säkularer Humanismus als Weltanschauung bedarf daher der Erläuterung. Seine wichtigsten historischen Wurzeln und philosophischen Grundideen, aber auch die politischen und juristischen Randbedingungen seiner Entfaltung werden im Vortrag umrissen.

Schließlich werden auch einige säkulare und humanistische Organisationen kurz vorgestellt. Sie unterscheiden sich in ihrem Tätigkeitsprofil, ihren Strategien und manchmal auch in ihren Zielen. Wie groß die Gemeinsamkeiten und wie groß die Unterschiede dabei am Ende sind, liefert zweifellos Stoff für anregende Diskussionen: Wer Dogmen ablehnt, muss Vielfalt in Kauf nehmen. (weiter...)

DA!24: Rebellion der Selbstachtung - Gegen Demütigung

Dienstag, 13.09.2016, 20h im ZAKK, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf

(13.09.2016)

Jeder kennt das Gefühl: ein verächtlicher Blick auf der Straße, der dümmlich belehrende Ton eines Vorgesetzten, eine erniedrigende Geste des Gegenübers. Irgendwie werde ich soeben unkorrekt behandelt und spüre Aggression in mir, den Drang aufzubegehren. Es kommt zur Revolte der Selbstachtung, die sich gegen Demütigung, Geringschätzung oder Bevormundung wehrt. Nur, was ist Selbstachtung überhaupt? Was bedeuten Erniedrigung, Kränkung und Beleidigung? Wann ist es gerechtfertigt, sich gedemütigt zu fühlen und dagegen anzugehen? Welche gesellschaftlichen und persönlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sich Selbstachtung entwickelt? Wodurch wird sie bedroht? (weiter...)

Alphabet der Aufklärung - Ein Streifzug durch Diderots Enzyklopädie

Sonntag, 02.10.2016, 11:00 Uhr, zakk, Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf. Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Heinrich-Heine-Salon und zakk

(02.10.2016)

Alphabet der Aufklärung - Ein Streifzug durch Diderots Enzyklopädie // Präsentiert von Olaf Cless, Ingrid und Dieter Süverkrüp // Sie war das größte und kühnste Projekt der europäischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts: Die Encyclopédie, herausgegeben von Denis Diderot und Jean-Baptiste d’Alembert. Das gesamte Wissen seiner Zeit sollte das Werk in sich vereinen, dargelegt von den besten Fachleuten. Und trotz Verhaftungen, Verboten, Razzien und kirchlichen Bannflüchen, aber auch Zerwürfnissen unter den Autoren selbst, konnte das Mammutwerk im Laufe von mehr als 20 Jahren tatsächlich vollendet werden. (weiter...)

Humanistischer Salon: Epikur – die Aktualität eines antiken Aufklärers

Dienstag, 04.10.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(04.10.2016)

Der antike Philosoph Epikur und seine Schule gehören zu den vom Christentum bestgehassten ideologischen Gegnern. "Epikureer" wurde insbesondere im christlichen Mittelalter zu einem Schimpfwort für Freunde sinnlicher Ausschweifungen – in bewusster Verkehrung der nach heutigen Maßstäben eher asketisch zu nennenden Lebensphilosophie Epikurs.

Die Schärfe der Ablehnung entsprach der großen Anziehungskraft von Epikurs Philosophie. Denn diese lässt sich als Vorwegnahme einer "pragmatischen" Philosophie verstehen, die die Moral nicht aus metaphysischen Wahrheiten ableitet, sondern umgekehrt die metaphysischen Überzeugungen daran ausrichtet, wie weit sie dem Menschen ein gutes Leben ermöglichen. (weiter...)

Humanistischer Salon - Theologie ist keine Wissenschaft

Dienstag, 01.11.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(01.11.2016)

Theologie ist keine Wissenschaft // Vortrag und Diskussion mit Dr. Bernd Vowinkel
Durch die Aufklärung und die gewaltigen Fortschritte der Naturwissenschaften ist die Anerkennung der Theologie als Wissenschaft immer mehr ins Wanken geraten. Die meisten heutigen Wissenschaftstheoretiker sprechen der Theologie, nicht zuletzt aufgrund ihrer Bekenntnisgebundenheit, die Wissenschaftlichkeit ab und kritisieren ihre weitere Anwesenheit an staatlichen Universitäten und die damit verbundene Finanzierung. Dennoch erhält die katholische Theologie an der Universität Bochum von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Laufe der nächsten fünf Jahre 1,6 Millionen Euro um ihre Wissenschaftlichkeit nachzuweisen. (weiter...)

Humanistischer Salon - Schöne neue Computerwelt: wann übernehmen die Maschinen?

Dienstag, 06.12.2016, 20:00 Uhr im Salon des Amateurs, in der Kunsthalle, Grabbeplatz 4

(06.12.2016)

Schöne neue Computerwelt: wann übernehmen die Maschinen? // Vortrag und Diskussion mit dem Informatiker Andreas Brentrup // Entwicklungstendenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz eröffnen neue Perspektiven und Gefahren durch eine fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft. Stehen wir vor dem nächsten grundlegenden Evolutionsschritt? (weiter...)

Ketzerstammtisch

An jedem 2. Donnerstag im Monat, ab 19 Uhr, Kneipenkollektiv BUTZE, Weißenburgstraße 18, 40476 Düsseldorf

Triff die Atheisten: an jedem 2. Donnerstag im Monat, ab 19 Uhr treffen sich Düsseldorfs gottlos Glückliche in großer Runde im Kneipenkollektiv "Butze". Hier tauschen wir uns aus, diskutieren relevante Themen und begrüßen neue Gesichter. Jeder Atheist, Humanist, Agnostiker, Skeptiker, Freidenker, Naturalist... ist herzlich willkommen. Sei dabei!
Ort: Kneipenkollektiv BUTZE, Weißenburgstraße 18, 40476 Düsseldorf
 

Pressekonferenz zum christlichen Lobbyismus

Buchvorstellung "Kirchenrepublik Deutschland"

Wir sind DA!

Die erste säkulare Initiative Düsseldorfs

Weltweit beginnen sich Menschen jenseits von Religionen und Ideologien zu organisieren, um zeitgemäße Werte zu etablieren, um das offene Denken zu fördern und Wissen von Glauben zu trennen. Für diese Tradition der empirischen Aufklärung und weitestgehenden Selbstbestimmung steht auch der “Düsseldorfer Aufklärungsdienst”.

Wir vertreten ein humanistisches Weltbild auf konsequent säkularer Grundlage und verstehen uns als gesellschaftliches Gegengewicht zu religiösen Organisationen und Bewegungen. Wir möchten die naturalistische Weltanschauung und die Akzeptanz wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Gesellschaft fördern.

Die Entflechtung von Staat und Kirche steht dabei im Vordergrund. Auch lokal. Denn in Düsseldorf leben bereits 50% der Menschen ohne in einer der beiden Grosskirchen zu sein. Diese veränderte Interessenslage wird nicht adäquat in Politik und Öffentlichkeit berücksichtigt.

Darum bieten wir ein Forum für Konfessionsfreie, Atheisten, Freidenker und Skeptiker. Uns verbindet die Überzeugung, dass übernatürliche Erklärungskonzepte keinen Erkenntniszuwachs bringen. Sie tragen nicht dazu bei, uns und unsere Umwelt besser zu verstehen, sondern reduzieren die atemberaubend komplexen Vorgänge und Zusammenhänge im Universum auf naiven Volksaberglauben. Häufig dienen diese ideologischen Erklärungsmodelle auch einfach nur dazu, weltliche Geschäfts- und Machtinteressen zu verschleiern und zu festigen.

Wir finden: solange es Gottesdienste in dieser Stadt gibt,
braucht es auch Aufklärungsdienste.

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